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  • R.U.S.E. - Ubisoft kündigt neues Strategiespiel an
Datum:13.03.2010 - 03:02
Autor: -=UCS|Preacher=-
Links: Gamestar
PCGames
UBI - Soft


R.U.S.E. - Ubisoft kündigt neues Strategiespiel an
Autor: Gamestar

Ich selber teste gerade die Beta-Phase von R.U.S.E. an und finde es bis jetzt ganz überzeugend für ein Strategiespiel


Bluffs und strategische Finten stehen im Mittelpunkt von Ubisoft neuem Strategietitel R.U.S.E. - Erstes Video bei GameStar.de. Die Sack-Taktik ist auch im ersten Trailer zu R.U.S.E. zu sehen. Dieser zeigt keine echten Spielszenen sondern zwei telegene junge Männer, vertieft über einem Touchscreen-Strategiespiel. Ob R.U.S.E. die gezeigte Grafikqualität auch nur annähernd erreicht, sehen Sie in der ausführlichen R.U.S.E.-Preview in GameStar


Foppen Sie gern andere? Dann wird der neue Titel der Act-of-War-Macher bald Ihr liebster Spielplatz.
Das Klischee kennt jeder: Generäle stehen an einem Tisch mit einer riesigen Landkarte und schieben dort Miniaturausgaben ihrer Truppen hin und her, um die nächsten Schritte zu planen. R.u.s.e., das neue Strategiespiel von Eugen Systems, versetzt Sie genau in so eine Lage - zumindest wenn Sie möchten.


Als zeitlichen Rahmen für die taktischen Höchstleistungen haben sich die Entwickler - mal wieder - den Zweiten Weltkrieg ausgesucht, aber auf die Jahre 1942 bis 1945 begrenzt. Sie erleben bekannte Schlachten wie den Bombenangriff auf Monte Cassino oder die groß angelegten Offensiven der Alliierten in der Normandie während der Operation Overlord. Was sich anhört wie jedes x-beliebige Zweiter-Weltkrieg-Echtzeit-Strategiespiel, setzt sich durch die Größe der Karten von der Konkurrenz ab.

Eugen Systems setzt auf die sogenannte Iriszoom-Engine, die es Ihnen erlaubt, Ihre Einsatzorte mehrere hundert Kilometer groß zu dimensionieren. Wenn Sie sich also mit den Achsenmächten um die Normandie schlagen, erobern Sie nicht erst Omaha Beach und gehen dann weiter zur nächsten Station, sondern haben direkt ganz Nordfrankreich im Blick. Dazu nutzt R.u.s.e. in der weitesten Zoom-Stufe eine Ansicht, die an GoogleMaps erinnert. Darauf werden Ihre Truppenverbände nur als kleine, bunte Symbole dargestellt, die Sie hin und her schieben. Beeindruckend ist, dass Sie mithilfe des Mausrades ohne Ladezeiten oder Ruckler Meter für Meter in die Welt hineinzoomen, bis Sie tatsächlich den einzelnen Panzer oder Infanteristen steuern. Und obwohl die riesige Welt die ganze Zeit frei begehbar ist und Sie rein- und rauszoomen dürfen, wie Sie möchten, lief R.u.s.e. bereits jetzt auf einem Laptop beinahe ruckelfrei. Respekt! Der Begriff "ruse" kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie "Kniff", "List" oder "Trick". Letztlich umfasst er jede Aktion oder jeden Plan, der dazu dient, andere Personen in die Irre zu führen. Und genau das ist der Clou an R.u.s.e. Zu Beginn jeder Mission wählen Sie aus sieben Verwirrungstaktiken zwei nach Wunsch aus, eine weitere wird Ihnen zugeteilt. Im Verlauf des Einsatzes spielen Sie die Spezialaktionen, wann immer Sie möchten, aus. So machen Sie zum Beispiel Ihre Panzerverbände unsichtbar für Ihren Gegner, tarnen Ihre Gebäude, errichten Attrappen von Einrichtungen oder Einheiten oder schicken Ihren Spion los, damit er entsprechende Strategien Ihres Gegners aufdeckt. Das Einsatzgebiet unterteilt R.u.s.e. in Sektoren, was ein wenig an das Brettspiel Risiko erinnert. Aktivieren Sie eine der Verwirrungsmethoden, wirkt sich diese auf einen Sektor Ihrer Wahl aus. So locken Sie etwa das feindliche Heer mit Panzer-Pappkameraden in ein Areal, während Ihre Truppen von der anderen Seite die Versorgungslinien Ihres Konkurrenten unterbrechen. Das funktionierte in der Version, die uns bei einem Presse-Event in München präsentiert wurde, gegen die KI verblüffend gut - und sie setzte sogar die gleichen Methoden gegen den Spieler ein.



Quelle: Gamestar PCGames
Direktlink: UBI - Soft

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  • Logitech Gaming Keyboard G110
Datum:11.03.2010 - 19:02
Autor: -=UCS|Seraphine=-
Links: ComputerBase
News


Logitech Gaming Keyboard G110
Autor: Thomas Kalckbrenner

Überblick

Technische Daten:
Abmessungen (B x H x T): 505 x 25 x 190 mm (235 mm mit Handauflage)
Gewicht: ca. 0,9 kg
105 Tasten + Sondertasten
Kabellänge 1,8 m, USB-Anschluss
Material: Gehäuse aus schwarzem und grauem Kunststoff; Tasten aus transparentem Kunststoff, schwarz lackiert
Extras: regelbare Hintergrundbeleuchtung, zwölf Makrotasten, Makrorekorder, USB 2.0-Port, integrierter Soundchip, Audioanschlüsse, Multimediatasten

Lieferumfang:
Tastatur, Handballenauflage, Software-CD, Schnellstartanleitung

Äußerlichkeiten

Das Design der G110 wirkt eigenständiger als das der Vorgängerin, lehnt sich in weiten Teilen an das des Luxuskeyboards G19 an. Lediglich der Bereich an der Oberkante ist zwangsweise anders gestaltet, da sich hier bei der G19 das Farbdisplay und dessen Bedienelement befinden. Auch charakteristische Elemente wie der Rollenregler für die Lautstärke rechts oben oder der Modellschriftzug über den Pfeiltasten wurden übernommen. Lobenswert ist die Materialwahl: Der glatte seidenmatt-schwarze Tastenbereich wird von einem mattgrauen Rahmen und dem schwarzen, leicht strukturierten Grundkorpus eingefasst. Lediglich in der Mitte der Oberseite findet sich ein wenig Hochglanzkunststoff, welcher aber dank der Lage wenig fingerabdruckgefährdet ist. Beim Tastaturlayout verzichtet Logitech im Tippfeld auf Experimente. Der Schreibbereich wirkt unauffällig aber ansprechend.

Die verschiedenen Zusatzfunktionen sind recht praktikabel um das Tastenfeld herum arrangiert. So finden sich ganz links die G- sowie die M-Tasten zum Wechsel der Makroebene und für den Makrorekorder. Bei der Anzahl der Makrotasten liegt die G110 zwischen den sechs der G15 „Refresh“ und den 18 Tasten der G11. In der Mitte der Tastatur können das Headset bedient sowie die Tastenbeleuchtung geschaltet werden. Dazwischen ist der optisch etwas unpassende Spielmodusschieber zum Abschalten der Windows-Tasten zu finden. Ganz rechts über dem Nummernblock schließlich ist der Multimediabereich mit Lautstärkeregler und Playersteuerung untergebracht. Der Walzenregler für die Lautstärke wirkt originell, ist jedoch nicht übermäßig praktisch.

Die Makro- und Funktionstasten sind höher ausgeführt als die Schreibtasten. Wie bei Logitech üblich ist die – ohne Beleuchtung kontrastarme - Tastenbeschriftung außer bei den G- und F-Tasten eher filigran. Mit Licht sieht man die Zeichen besser. Die Farbe der Beleuchtung ist hingegen vom eigenen Geschmack und der übrigen leuchtenden Peripherie abhängig. Festzuhalten bleibt, dass rote Töne deutlich intensiver wirken als blaue.

Technik

Wie viele andere Spielertastaturen baut die G110 auf dem Schaltmattenprinzip auf. Die Tastenknöpfe rasten im Korpus ein und drücken bei Betätigung auf kleine Kuppeln in einer Silikonmatte. Dieses Bauform gilt als einfach und robust. Anti-Ghosting-Technik wird von Logitech nicht explizit erwähnt, für die WASD-Tasten ist sie aber implementiert, so dass die gängigen Tastenkombinationen mit bis zu fünf gleichzeitigen Eingaben in diesem Bereich funktionieren. Die Farbe der Tastenbeleuchtung kann bei der G110 im Key Profiler individuell eingestellt werden. Das Farbspektrum ist allerdings eingeschränkt auf Rot, Blau und die sich hieraus ergebenden Mischtöne. Die Beleuchtung scheint durch die Schaltmatte und den transparenten Tastenkörper hindurch.

Die G110 stellt an der Oberseite einen USB-Port zu Verfügung. Dieser ist glücklicherweise in der Lage, einen am PC vorhandenen USB-2.0-Anschluss mit High-Speed (max. 480 Mbit/s) weiter zu reichen. Im Test mit einer Western Digital MyBook Home Edition 1TB (WDH1CS10000E) maßen wir sowohl direkt am Testrechner als auch über die G110 mittlere Leseraten von 29,5 MB/s. Bei gleichzeitiger Verwendung der eingebauten Soundkarte sank die Transferrate lediglich um gut 1MB/s ab. Leider liefert der Low-Power-Anschluss maximal 100 mA. Eine externe 2,5"-Festplatte und einen OCZ-Rally2-USB-Stick mit 16 GB konnten wir an der Tastatur nicht nutzen, ein Micro X Pro 4GB von CnMemory dagegen funktionierte problemlos.

Neben dem USB-2.0-Port ist in die G110 als Alleinstellungsmerkmal eine USB-Stereo-Soundkarte integriert, so dass ohne Rechnerunterstützung ein Headset mit 3,5-mm-Klinkensteckern direkt an das Keyboard angeschlossen werden kann. Die Soundkarte wird auf dem PC unter Windows selbstständig als "USB PnP sSound Device"eingerichtet. Die Installation verläuft problemlos und unabhängig von der Logitech-Software. Die Klangqualität entspricht der eines einfachen Onboard-Chips. Für die Nutzung mit einem normalen Headset reicht sie völlig aus, auf besseren Kopfhörern wird man das Klangbild bemängeln. Audioausgang und -eingang können unabhängig voneinander per Taste ein- und ausgeschaltet werden.

Fazit

Logitechs Versuch, die G11 von einer improvisierten Budgetlösung zu einer eigenständigen und wertigen Tastatur weiter zu entwickeln, war insgesamt erfolgreich. Positiv fallen an der G110 das übersichtliche Layout, das einfache und dennoch hilfreiche Kabelmanagement unter dem stabilen Korpus, der brauchbare Onboard-Sound als besonderes Feature sowie der USB 2.0-Port auf. Das Schreibgefühl könnte besser sein, geht für eine Gamertastatur aber in Ordnung. Die recht übersichtliche Key-Profiler-Software erlaubt eine schnelle Grundkonfiguration, lässt aber auch Raum für anspruchsvollere Anwendungsmöglichkeiten. Nur schade, dass ausschließlich die G-Tasten angepasst werden können.
Im Lastenheft der Entwickler sollte für einen Nachfolger allerdings eine gleichmäßigere Tastenausleuchtung, eine stabilere Tastenführung und eine in nahezu jeglicher Hinsicht verbesserte Handballenauflage stehen.
Die Logitech G110 ist derzeit ab etwa 65 € erhältlich und liegt damit über dem Preisniveau der Mitbewerber wie der Microsoft Sidewinder X6 oder der Razer Lycosa. Die härteste Konkurrenz allerdings ist hausgemacht. So ist die G15 in der Neuauflage bereits für knapp über 60 Euro erhältlich. Sie hat zwar keinen USB-Sound, trumpft dafür aber mit dem Game Panel auf. Ob die nagelneue SideWinder X4 ebenfalls eine Alternative ist, wird bald ein weiterer ComputerBase-Test zeigen.
Letztlich ist die G110 nicht ganz fehlerfrei, aber solide und dank des Soundchips einzigartig – im Vergleich zu den Mitbewerbern aus unserer Sicht aber noch zu teuer.


Quelle: ComputerBase
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